Superfric®–Kunststofflegierung

Poly­amid-Legie­run­gen für die Förder­tech­nik

Moderne Unter­neh­men benö­ti­gen zuneh­mend Kunst­stoffe, die durch ihre mecha­ni­schen, ther­mi­schen und elek­tri­schen Eigen­schaf­ten den herkömm­li­chen Mate­ria­lien über­le­gen sind.

Als das Nonplus­ul­tra unter den Gleit-Verschleiß­werk­stof­fen gilt heute Superfric, heraus­ra­gend sind seine Werte als Gleit­part­ner zu POM-Ketten. Dieser Kunst­stoff wurde zunächst für die Förder- und Trans­port­tech­nik entwi­ckelt und wir haben ihn dann zu dem fort­ent­wi­ckelt, was er heute ist: ein über­le­ge­ner Werk­stoff. Herge­stellt werden daraus zum Beispiel Seiten­pro­file oder Ketten­füh­run­gen für den Maschi­nen­bau oder die Verpa­ckungs­in­dus­trie.

Vergleich von Superfric® mit UHMW-PE

Bei der Mate­ri­al­aus­wahl für Beför­de­rungs­sys­teme ist eine hohe Verschleiß- und Abrieb­fes­tig­keit von entschei­den­der Bedeu­tung. Superfric® bietet genau diese posi­ti­ven Eigen­schaf­ten – und das bei hohem Tempe­ra­tur­wi­der­stand und gerin­ger Hitze­bil­dung durch Reibung.

V UHMW-PE Superfric®
V (m/min) M (Nm) T (°C)  M (Nm) T (°C)
10,2 13,2 34  12,2 25<
20,4 18 45 13,6 29
30,6 19,3 51 13,6 32
40,8 * * 16 36
51  16,9 40
61,2  17,4 43
71,4  17,1 42
81,6  16,4 43
91,8  18,7 46
102  20,3 56

*Erläu­te­rung: Zerstö­rung der UHMW-PE Schiene bei einer Geschwin­dig­keit von 40,2 m/min.
Bei der UHMW-PE Schiene zeigte POM Kette Anzei­chen von Zerstö­rung.

Legende: V = Ketten­ge­schwin­dig­keit; M = Dreh­mo­ment; T = Tempe­ra­tur

Versuch: POM-Kette umge­lenkt durch PE 1000- bzw. Superfric®-Schiene

Superfric® erobert den Markt

Die drei Haupt­vor­teile von Superfric®

  • geringe Feuch­tig­keits­sen­si­bi­li­tät gegen­über PA
  • hohe Dimen­si­ons­sta­bi­li­tät
  • konstan­tes Biege­mo­dul

Superfric® bietet darüber hinaus:

  • ausge­zeich­nete Verschleiß­fes­tig­keit
  • sehr gute Tempe­ra­tur­be­stän­dig­keit
  • geringe Hitze­bil­dung bei Gleit- und Reib­an­wen­dun­gen
  • hohe Chemi­ka­li­en­be­stän­dig­keit
  • Resis­tenz gegen Hydro­lyse und gegen metal­li­sche Salze
  • ausge­zeich­nete Gleit­werte
  • gerin­ges Abra­si­ons­po­ten­zial
  • lärm­däm­mende Eigen­schaf­ten

Unsere Anwen­dungs­bei­spiele

So könnte Ihr Fertig­teil ausse­hen: